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Projektverlauf/ Methoden

Inhaltsverzeichnis



Interkulturelle Öffnung der DJR Kreisgruppe Augsburg

Unser Vorhaben ist erkennbar auf die Integration junger Augsburger mit, aber auch ohne, Migrationshintergrund ausgerichtet. Es werden geeignete Zugangswege gewählt. Durch die Erfahrungen der ehrenamtlichen Mitarbeiter der DJR und dank der interkulturellen Kompetenzen, die sie mit sich bringen, wird es nicht schwer sein, die Identität der Teilnehmer bewusst zu berücksichtigen. Herkunftskulturelle Werte und Einstellungen, z.B. enge familiäre Bindungen, werden ohne Zweifel Eingang finden.

Wichtig ist, dass der zu erwartende Erfolg in der Stimmung später nicht umkippt. Deswegen wird dafür gesorgt, dass eine interkulturelle Öffnung auch seitens der DJR Kreisgruppe Augsburg und besonders der Sportgruppen erfolgt. In unserem Fall werden junge Migranten Verantwortung auch für andere übernehmen. Sie beteiligen sich aktiv an den Planungen und an der Realisierung der Vorhaben und ziehen als “Fachleute” oder “Berater” einheimische Erwachsene und Jugendliche hinzu.

Damit dieses Projekt sich nicht zu einem “Separatisten-Projekt” entwickelt, werden bestimmte Maßnahmen getroffen. Wir nennen sie Vielfalt.

“Vielfalt – 1″
Die Angebote der DJR werden allen zugänglich sein, ohne dass die Herkunft dabei eine Rolle spielen wird. Vielmehr werden die kulturellen Hintergründe jedes Einzelnen beim Handeln oder Aktionen in Betracht gezogen.

“Vielfalt – 2″
Durch Kontakte der DJR zu unterschiedlichen Einrichtungen in Augsburg und durch die, die mit dem Projekt noch dazu kommen, wird die sog. “heranführende Arbeit” der DJR erleichtert. Die DJR sieht sich als “Türöffner” für die Migranten-Jugendlichen. Dadurch soll der Zugang der Migranten-Jugendlichen zu den unterschiedlichen Strukturen der Stadt, zu Einrichtungen, Beratungsstellen, aber auch zu anderen Vereinen möglich gemacht werden.

“Vielfalt – 3″
Arbeitslose und orientierungslose Jugendliche und Jugendliche ohne Ausbildungsplatz sollen zu der eigentlichen Zielgruppe gehören. Und trotzdem soll die Gruppe den Schnitt der jungen Gesellschaft in der Region repräsentieren, unabhängig von der Abstammung, der Herkunft, dem Status und sozialer Lage der Familie. Ebenso gehören zu der Gruppe Schüler und Studenten, Azubis und junge Arbeiter.

“Vielfalt-3″ benötigen wir, damit der Ansatz Empowerment – die Fähigkeiten und Stärken des Einzelnen feststellen, am Positiven anknüpfen und sie weiter zu entwickeln – eine Wirkung bekommt.

Jungendliche mit Migrationshintergrund werden darin bestärkt, dass sie über Kompetenzen verfügen, die gesellschaftlich gebraucht werden. Die Vorhaben helfen, diese Kompetenzen deutlich zu machen und sie einzubringen.