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Projektziele

Inhaltsverzeichnis


  1. Kontaktaufbau zwischen einheimischen Jugendlichen, Jugendlichen aus Russland und Jugendlichen aus anderen Migranten-Gruppen in den
    Stadtteilen Oberhausen, Lechhausen, Bärenkeller und Augsburg-Mitte mit folgenden Schwerpunkten:

    1. Betreuung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und ihrer Familien im Wohngebiet. Besondere Aufmerksamkeit bekommen
      gefährdete und straffällige Jugendliche.
    2. Einbindung der Aktivitäten von Jugendlichen in das Gesamtpaket der Jugendarbeit in Augsburg.
  2. Stärkung der Persönlichkeit der RD-Jugendlichen und der anderen Jugendlichen mit einem Migrationshintergrund, um Aggressionen und
    Suchtgefährdung zu verringern. Das aktive und bewusste Handeln der Jugendlichen selbst soll ihre eigene Identität und dadurch ihre Immunität
    gegen die Strafanfälligkeit stärken. Dazu sollen unterschiedliche Beschäftigungsformen angewandt werden.

    1. Aufbau von Patenschaften über die verhaltensauffälligen Jugendlichen. Die ehrenamtlichen Bewährungshelfer bekommen Schulungen von
      der Bewährungshilfe.
    2. Organisation und stärkere Einbindung der Jugendlichen in die bestehenden Angebote. Schwerpunkt Sportgruppen: Fußball, Boxen etc.
      Besondere Form – “Die Jugend schafft sich Räume”.
    3. Unterstützungen der eigenen Initiative der Jugendlichen in den Bereichen:
      • Freizeitgestaltung
      • Jugendpolitik
      • Integrationsarbeit
  3. Akzeptanzsteigerung bei der einheimischen Bevölkerung durch die Einbindung der Sportler und der Sport-Gruppen in die Maßnahmen und
    Veranstaltungen der Stadt.
  4. Organisation der “Knackpunkte” als integrative Orte, damit ein sog. “Feld mit festem Boden” entsteht.

Wie wird die DJR vorgehen?

  1. Zum Zweck der Umsetzung der Idee strebt die DJR eine Partnerschaft mit unterschiedlichen städtischen Institutionen und Einrichtungen an:
    1. Die Aktivitäten werden in der Phase Planung und bei der Umsetzung der Ziele mit der städtischen Jugendpflege abgestimmt.
    2. Das Berufsbildungszentrum Augsburg (BBZ) erklärt sich bereit, die Arbeit der DJR im gesamten Projekt zu unterstützen und die
      DJR-Jugendlichen in ihre Arbeit einzubauen.
    3. Die DJR-Augsburg wird eine Mitgliedschaft im Stadtjugendring Augsburg anstreben.
    4. Das beantragte Projekt gibt die Möglichkeit der weiteren Arbeit der DJR im städtischen Netzwerk. Dabei wird eine neue Form der
      Arbeit angewandt: Produktives Netzwerk.
    5. Die DJR unterstützt das Sozialamt mit der Betreuung jugendlicher Migranten und übernimmt folgende Aufgaben im Einzelnen:
      • Mitarbeit bei gemeinwesensorientierter Integrationsarbeit und in entsprechenden Gremien
      • Zusammenarbeit mit den Beiräten, mit Strukturen der Jugendarbeit und mit Schulen
      • Übernahme der Brückenfunktion zwischen den jugendlichen Aussiedlern und ihren Eltern einerseits und anderen Einrichtungen
        andererseits
      • Individuelle und Gruppenbetreuung der Jugendlichen
  2. Die als Zielsetzung vermerkte Sucht- und Gewaltprävention basiert auf der Zusammenarbeit der DJR mit den Suchtberatungsstellen, mit
    der Polizei, mit der “Brücke” und weiteren Trägern.
  3. Angesetzte Methoden der Arbeit:
    1. Mit Hilfe der ehrenamtlichen Kräfte soll das Verhalten von einigen suchtabhängigen und straffälligen oder gefährdeten
      Jugendlichen stabilisiert werden.

      1. Individuelle Betreuung der Betroffenen mit Beschäftigungstherapie: Freizeitgestaltung, Unterstützung bei Arbeitsplatzsuche etc.
      2. Verlagerung der Interessen und allmähliche Trennung vom alten Freundeskreis.
      3. Vorbeugende Gespräche mit Jugendlichen.
    2. Elternberatung individuell und in der Form von Elterngesprächsrunden.
    3. Dadurch, dass die Jugendlichen regelmäßig ihre Freizeit in unserer Nähe verbringen, wird ihr Verhalten beobachtet und auf
      bestimmte Veränderungen reagiert.
  4. Zum Zweck der Nachhaltigkeit wird als eine der ersten und wichtigsten Aufgaben gestellt, Multiplikatoren zu gewinnen, die bereit
    wären, Patenschaften über verhaltensauffällige Migranten-Jugendliche zu übernehmen.
  5. Ein wichtiges Ziel: Heranführen der Jugendlichen an die Regeleinrichtungen zum Zweck der fachlichen Beratung.